Mariahilfberg 2026
Schon am 25.05.2026, Pfingstmontag, hatte Pfarrer Slavomír Dlugoš auf die Kaumberger Gelöbniswallfahrt nach Gutenstein/Mariahilfberg hingewiesen. Papst Franziskus habe 2018 den zweiten Pfingstfeiertag als Festtag zu Ehren „Maria, Mutter der Kirche“ bestimmt. Dazu passe unsere Tradition am Dreifaltigkeitssamstag mit der Wallfahrt auf den Mariahilfberg in besonderer Weise. Der Seelsorger lud herzlich dazu ein, und tatsächlich wurde die Veranstaltung außergewöhnlich gut angenommen.
So fand sich am Freitag, 29.05.2026 wieder eine motivierte Gruppe unter der bewährten Organisation von Renate Steiner zur Fußwallfahrt zusammen, die gegen Abend wohl behalten und in bester Stimmung am Mariahilfberg eintraf.
Mit großer Freude konnte am nächsten Morgen der Prior des angeschlossenen Servitenklosters, Pater Joseph Chukwuneme M. Okoli OSM aus Nigeria, den Kaumberger Seelsorger Slavomír, seine Mesner, den Seminaristen Thomas Heinrich und weit über 50 Personen vor der Basilika zur traditionellen Pfarrwallfahrt empfangen. Gemeinsam zelebrierten die beiden Priester den festlichen Gottesdienst.
In der Predigt legte Pfarrer Slavomír, bezogen auf den Namen der Wallfahrtsstätte, sein spezielles Augenmerk auf die zwei Seiten des Helfens. So sei es wichtig, um Hilfe zu bitten, wenn man alleine nicht mehr weiter wisse. Dabei dürfe man den Gegenpart aber nie vergessen, nämlich auch selber nach Kräften zu helfen, wenn es notwendig sei.
Ein wenig wehmütig erinnerte er noch an die zahlreichen Kaumberger und Kaumbergerinnen, die oft Jahrzehnte hindurch mit ihrer treuen Teilnahme diese Tradition mit Leben erfüllten und nun nicht mehr unter uns weilen. „Umso mehr freue ich mich, dass auch heuer wieder Kinder mitgekommen sind, denn ihr seid die Zukunft!“ hob Slavomír hervor. Dem konnte sich der ansässige Seelsorger Pater Joseph nur anschließen und zollte Slavomír Dlugoš höchstes Lob für sein menschenfreundliches Wesen, das in der Pfarrgemeinde spürbar wirke.
Den weiteren Ablauf führte die Kaumberger Truppe unter Leitung der Mesner durch, da Pfarrer Dlugoš nach der Hl. Messe zu einer Taufe in die Schwesterpfarre Ramsau fahren musste.
Text: Elli Pfeiffer-Lintner
Fotos: privat






