Zu einem eindrucksvollen Fest traf sich die Pfarre Kaumberg am dritten Sonntag im September 2026. Die drei Kinder Mathias Fischer, Raffael Jelinek und Katharina Zechner hatten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf das Firmsakrament vorbereitet, das sie nun im Pfarrgottesdienst empfangen durften.
Mit einem Bild aus dem digitalen Alltag führte Pfarrer Slavomír Dlugoš die Gläubigen an die Bedeutung der Firmung heran: jeder kennt die Hilflosigkeit, wenn man dringend das Handy braucht und es zeigt nur noch 3 % Akku. Manchmal fühlt man sich selber gewissermaßen am Ende, nur noch 3 % Energie. Die üblichen Ratschläge aus dem Umfeld “jetzt reiß dich zusammen!“ lassen einen endgültig an sich zweifeln.
Doch es gibt jemand, auf den auch in den Tiefen des Lebens Verlass ist – Gottes Fürsorge trägt auch durch dunkle Phasen! Verbunden mit dem Firmsakrament ist diese Zusage auf Seinen Beistand, auf die Hilfe des Heiligen Geistes.
Mit der Taufe beginnt das christliche Leben, sie ist die Voraussetzung für jedes weitere Sakrament. In Erinnerung daran ließ Pfarrer Slavomír sowohl die drei Firmlinge als auch ihre Paten, ihre Eltern und die gesamte versammelte Pfarrgemeinde persönlich ihr Taufgelübde erneuern.
Danach firmte der Priester in einem berührenden Ritual die drei einzigartigen Kinder, begleitet mit den Worten:
„Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist!“
Die singenden Mädchen der Kaumberger Landjugend – darunter die beiden Schwestern von Katharina – umrahmten sowohl die Zeremonie als auch die ganze Messfeier mit einfühlsamen rhythmischen Klängen.
Text: Elli Pfeiffer-Lintner
Foto: privat, zur Verfügung gestellt
