Vom 24. auf den 25. Juli schlugen die Ministranten ihre Zelte im Pfarrgarten auf. Diese nun schon jährliche Tradition begeistert die Kinder und Jugendlichen immer wieder aufs Neue. Neben unterhaltsamen Gesellschafts- und Ballspielen sowie der sehnlichst erwarteten Pizza kann für die Ministranten das Beisammensein am Lagerfeuer als Highlight hervorgehoben werden: ein Platz für interessante Gespräche, lustige Anekdoten und Geschichten aus früherer Zeit. Zu später Stunde nahmen sich alle Anwesenden Zeit für ein gemeinsames Gebet. Das Vaterunser ist ein Gebet, das wir alle in jungen Jahren gelernt und in unserem Leben oft gesprochen haben. An diesem Abend ist es in kleiner Runde, bei verglimmendem Lagerfeuer besonders unter die Haut gegangen und hat bei dem einen oder anderen wohl noch lange nachgewirkt. In diesem Moment wurde unsere gemeinsame Verbundenheit mit Gott besonders spürbar. Nach und nach begaben sich alle in ihre Zelte, doch leise Gespräche waren noch bis tief in die Nacht zu vernehmen. Am nächsten Morgen wurden die Ministranten von hellen Sonnenstrahlen und der Aussicht auf ein gutes Frühstück geweckt. Nachdem die Zelte abgebaut wurden, traten die Ministranten den Heimweg an. Aktivitäten wie diese zeigen uns, dass nicht nur große Ausflüge in Erinnerung bleiben, sondern oftmals auch einfache Unternehmungen, bei denen das Beisammensein im Fokus steht.
Text: Matthias und Theresa Kaiblinger
Fotos: privat









